Süßer die Kassen nie klingeln

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On- wie offline hat mit dem Start ins Weihnachtsgeschäft die für den Handel lukrativste Jahreszeit begonnen. Fast 20 Prozent aller Einnahmen generiert der deutsche Fachhandel in den beiden letzten Monaten des Jahres, im Spielwaren- oder Games-Segment fällt der Weihnachtsanteil regelmäßig gar noch höher aus. Und auch wenn das Wetter derzeit noch nicht mitspielt, die Nachfrage nach Glühwein und gebrannten Mandeln im eher spätsommerlichen Herbst 2015 bislang hinter den Erwartungen geblieben sein dürfte, tut das Wetter der generellen Kauflaune der Verbraucher doch keinen Abbruch. Im Herbst kommt die saisonal bedingt hohe Investitionsbereitschaft mit trendigen Angeboten zusammen, um gekonnt Kaufimpulse auszulösen. Die neueste Generation der großen Games-Blockbuster etwa findet bei sonnigen 15 Grad ebenso ihre Abnehmer wie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. In diesem Jahr kann der Handel außerdem ein weiteres Ass ausspielen: mit dem Thema „Star Wars“ bildet sich ein zusätzlicher Umsatzschwerpunkt heraus, der für volle Kassen sorgt. Schon jetzt rollt eine gewaltige Merchandisingwelle übers Land, die ihren Scheitelpunkt noch lange nicht erreicht hat. Von Spielwaren über Games und Plüschtiere bis Mode, Accessoires und Gimmicks – der Hype um „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ wird von Disney multimedial orchestriert und gemeinsam mit einer Heerschar von Lizenzpartnern unterfüttert. Wer hier in den margenstarken Kategorien eine flexible Preisstrategie fährt und mit nachfrage-orientierem Repricing die Konkurrenz ausmanövriert, kann auf volle Kassen hoffen.

Handel startet optimistisch in die SaisonWeihnachten2

Den Handelsverband Deutschland (HDE) stimmt all das positiv, das warme Wetter trübt die Erwartungshaltung jedenfalls nicht und die Prognosen fallen weiterhin optimistisch aus. Der Verband rechnet nach dem schon rekordverdächtigen Weihnachtsgeschäft 2014 mit einem neuerlichen Plus von rund zwei Prozent auf 86,7 Mrd. Euro in den Monaten November und Dezember. Als Wachstumstreiber identifiziert der HDE dabei wiederholt den Online-Handel. Elf Mrd. Euro sollen die Konsumenten in Deutschland demnach im Weihnachtsgeschäft 2015  im Netz ausgeben. Das wären dann satte zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.

Doch auch insgesamt sind die Vorzeichen positiv: „Die Arbeitsmarktdaten sind gut, die Realeinkommen steigen und die Preissteigerungen sind moderat. Deshalb rechnen wir im deutschen Einzelhandel in diesem Jahr mit einem nominalen Umsatzwachstum von 2,7 Prozent“, so HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Der deutsche Handel soll laut HDE-Prognose heuer 471 Mrd. Euro umsetzen. 41,7 Mrd. davon entfallen auf das Online-Geschäft, das somit um überdurchschnittliche zwölf Prozent wachsen würde.

Wie auch Sie im heißen Herbst mit einer flexiblen Preisstrategie und professionellem Repricing den einen oder anderen Prozentpunkt Marge zusätzlich herausholen und im harten Wettbewerb bestehen, erläutern wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch. Bis dahin wünschen wir eine ertragreiche Weihnachtssaison 2015!

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