Digitalisierung als Chance

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Die Digitalisierung von Produktions- und Geschäftsprozessen bilden unter dem Schlagwort Industrie 4.0 einen Themenschwerpunkt auf der CeBIT in Hannover. In Niedersachsen diskutiert die digitale Wirtschaft die Zukunft der Informationstechnologie im globalen Business. Schon heute sind Internet und Digitalisierung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen ein wichtiger Erfolgsfaktor. Kaum ein Unternehmen kommt heute noch um digitale Angebote herum. Das beginnt bereits bei einer ansprechenden Unternehmensdarstellung im WWW, ist aber längst auch in der Kommunikation mit Partnern und Kunden Alltag und greift heute in der Industrie bis tief in die Prozesssteuerung hinein. Generell hat sich dabei als erfolgreicher erwiesen, wer die digitalen Möglichkeiten im eigenen Geschäft konsequent nutzt und umsetzt. Im E-Commerce beispielsweise können Händler und Hersteller mit Smart-Data-Angeboten einen wichtigen Informationsvorsprung erlangen, der in engen Märkten den Unterschied macht.

In weiten Teilen der Wirtschaft wird die Digitalisierung als Chance begriffen. Die Unternehmen stellen sich den Herausforderungen. “Die Digitalisierung der Wirtschaft nimmt Fahrt auf“, sagte Thorsten Dirks, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), zur Messeeröffnung in Hannover. Einer aktuellen Verbandsumfrage zufolge geben fast zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Unternehmen an, dass sich infolge der Digitalisierung ihr Geschäftsmodell verändert. Im Vorjahr waren es noch 55 Prozent. „Inzwischen haben die meisten Manager die Herausforderung erkannt. Jetzt müssen die Unternehmen Tempo machen und den digitalen Wandel aktiv vorantreiben“, betonte Dirks.

Hersteller können zum Beispiel über Smart-Data-Angebote Informationen über die Online-Vertriebskanäle einholen. Das moderne Channel Monitoring schafft Transparenz im E-Commerce und benennt konkret Anbieter und Angebote. Der metoda Channel Monitor verschafft aber auch eine detaillierte Markt- und Wettbewerbsübersicht in Echtzeit, die beispielsweise eine zuverlässige Kampagnenmessung möglich macht ober aber die konsequente Konkurrenzbeobachtung erlaubt. Neue Chancen eröffnet die Auswertung digitaler Daten zudem auch dem Handel. Etwa im professionellen Repricing, wo mittels Wettbewerbsanalyse die Marge maximiert wird und einer negativen Preisspirale enge Grenzen gesetzt werden.

Vielfach ist man sich in den Chefetagen also der Chancen bewusst, in der Umsetzung hakt es hingegen noch immer in vielen Unternehmen. Zwar benennen 72 Prozent der vom Bitkom befragten Unternehmen die Digitalisierung als wichtigen Faktor, gut 28 Prozent der Unternehmen haben aber noch immer keinerlei Digitalstrategie. „Die Unternehmen brauchen für die Digitalisierung einen strategischen Ansatz und eine Verankerung in der Unternehmensspitze“, sagte Dirks.111111125323

Eine wichtige Folge der Digitalisierung sind veränderte Wettbewerbsbedingungen, sagt der Digitalverband. Gut die Hälfte der Unternehmen (52 Prozent) beobachtet, dass Wettbewerber aus der Digitalbranche in ihren angestammten Markt drängen. Auch hier gibt es einen leichten Anstieg um 4 Punkte. Laut Umfrage sagen 40 Prozent der befragten Unternehmen, dass ihnen Wettbewerber voraus sind, die frühzeitig auf die Digitalisierung gesetzt haben. Im Vorjahr war nur ein Viertel (25 Prozent) dieser Meinung. Auf den E-Commerce gemünzt bedeutet dies, dass der Online-Verkauf von Waren nur der erste Schritt ist. Erst der datengetriebene Ein- und Verkauf aber, die Analyse von Smart Data, aktiviert das volle Potential bei Umsatz und Gewinn.

Der Bitkom beantwortet auch die Frage, wo die Top-Manager ihr Unternehmen auf dem Weg der digitalen Transformation aktuell sehen. Eine große Mehrheit der Befragten (59 Prozent) sieht sich bei der Digitalisierung als Nachzügler. 7 Prozent meinen sogar, ihr Unternehmen hätte den Anschluss verpasst. Dagegen sehen sich 27 Prozent als Vorreiter. Bezeichnend dabei ein weiteres Ergebnis einer Verbandsuntersuchung: So wird auch im Jahr 2016 das Faxgerät in vielen Unternehmen noch immer intensiver genutzt als die sozialen Medien. Acht von zehn deutschen Unternehmen (79 Prozent), so der Bitkom, nutzen häufig das Faxgerät zur internen oder externen Kommunikation, nur halb so viele (40 Prozent) setzen Online- oder Videokonferenzen ein und sogar nur 15 Prozent soziale Netzwerke. Lediglich 58 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie über die erforderlichen Mitarbeiter im Unternehmen verfügen, um die Digitalisierung voranzutreiben. „Die Zurückhaltung bei der Nutzung sozialer Medien und beim Einstieg in die App-Ökonomie steht geradezu symbolisch für den noch zu zögerlichen Ansatz vieler Unternehmen bei der digitalen Transformation,“ sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder in Hannover. „Es geht heute nicht mehr in erster Linie um die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, es geht um völlig neue Geschäftsmodelle und die Frage, wer etwa in der datengetriebenen Plattformökonomie die Führung übernimmt.“

Die neuen digitalen Chancen im eigenen Geschäft gewinnbringend einzusetzen, dabei hilft metoda als kompetenter Partner. In der E-Commerce-Marktforschung erfasst metoda monatlich mehr als zwei Milliarden Preis-, Produkt- und Marktdaten des internationalen Online-Handels. Die Smart-Data-Analyse veredelt die Datenströme zu einer wertvollen Preis- und Wettbewerbsübersicht. Die Daten von metoda schaffen für Händler und Hersteller Transparenz in wettbewerbsintensiven Märkten und liefern maßgeschneiderte Informationen für mehr Erfolg im E-Commerce.

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