Der E-Commerce im Oktober

Zum Monatswechsel Oktober/November werden in Deutschland die Uhren umgestellt, und auch im E-Commerce ticken die Uhren in den letzten zwei Monaten des Jahres anders. Für weite Teile des Handels bilden November und Dezember die mit Abstand umsatzstärksten Monate des Jahres. Schon jetzt wirft der Black Friday seine ertragsstarken Schatten voraus. Wie schnell der Konsument den Schnäppchen-Feiertag angenommen hat, war so nicht unbedingt vorauszusehen. Dem deutschen Onlinehandel ist dabei etwas Erstaunliches gelungen. Während andere importierte US-Aktionen wie Halloween oder Valentinstag auch nach Jahrzehnten immer noch von großen Teilen der Bevölkerung geflissentlich ignoriert werden, hat sich der Black Friday binnen kürzester Zeit fbollard-589043_640est in der Kundenwahrnehmung verankert. Tradition made by Amazon!

Auf eine deutlich längere Geschichte blickt der eigentliche Shopping-Höhepunkt Mitte Dezember zurück. Beruhigend also, dass Weihnachten auch in diesem Jahr nicht ausfallen wird. Kurzfristig standen tatsächlich leere Spielwarengeschäfte und verwaiste Elektronikmärkte im Saisongeschäft 2016 zu befürchten. Durch die plötzliche Pleite der asiatischen Groß-Reederei Hanjin dümpelte in den vergangenen Wochen Ware im Wert von mehreren Milliarden Dollar auf hoher See. Auch in den Containern: die noch im Spätsommer auf Reisen geschickte Ware für Weihnachten. Schließlich dauert es mehrere Wochen, bis die neue VR-Brille, der Flat-TV oder das nächste Smartphone-Modell aus den Fabrikhallen in China, Südkorea oder Japan in europäischen Häfen angekommen ist. Glücklicherweise hat sich die Situation rechtzeitig entspannt, der Super-Gau bleibt aus: http://tinyurl.com/zw2b7ky

employee-pickingTiefes Aufatmen auch bei Amazon und Co. Überhaupt bereitet man sich in den Zentralen der großen E-Commerce-Häuser dieser Tage auf den zu erwartenden Black-Friday-/Cyber-Monday- und den darauf folgenden Weihnachtsansturm vor. Wie in jedem Jahr müssen dafür in Warenauslieferung und Logistik Extraschichten gefahren werden. 32.000 Saisonkräfte, 13.000 davon allein bei Amazon, will die Branche hierzulande für den Dezember-Peak einstellen. Die großen Logistiker stehen dem in nichts nach. Bei DHL, DPD, Hermes und Co. werden in den kommenden Wochen geschätzte 19.000 Saisonkräfte für allenthalben frohe Weihnachten mit anpacken (http://tinyurl.com/hwdwwr2).

In den USA wird bekanntlich in ganz anderen Dimensionen gedacht, was natürlich auch auf die saisonale Mehrabreit zutrifft. So wird Amazon.com im diesjährigen Saisongeschäft auf die Hilfe von nicht weniger als 120.000 Aushilfskräften zurückgreifen (http://tinyurl.com/z7utadg). Das wären dann nochmals 20.000 Saisonkräfte mehr als im schon sehr arbeitsreichen Vorjahr.

Doch bevor es in Richtung Weihnachten richtig rund geht, wirft der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) zunächst einen Blick zurück. Die Ergebnisse, die der Verband für das dritte Quartal melden kann, bestärkten und bestätigen den grundlegenden Optimismus der Branche: Um 10,7 Prozent gegenüber Vorjahr ist das Umsatzvolumen der Online- und Versandhandelsbranche zwischen Juli und September gewachsen. Eine konstant hohe Wachstumsrate, von der andere Branchen nur träumen können. Dabei gibt der E-Commerce mit 12,5 Milliarden Euro (+ 10,6%) und einem Anteil am Gesamtumsatz von 91,4 Prozent im Fernabgabegeschäft klar den Ton an. Die beliebtesten Produktkategorien der Deutschen bleiben dabei unverändert. Am liebsten wird Kleidung bestellt, es folgen Produkte der Unterhaltungselektronik bzw. Telekommunikation. Bereits auf dem dritten Platz befindet sich der Aufsteiger des Jahres. Die bevh-Zahlen bestätigten einen Trend, der schon zu Jahresbeginn erkennbar war: mit einem Plus von 33,1 Prozent spielen sich Möbel, Lampen und Dekorationsartikel weit nach vorn. Eine achievement-18134_1280Entwicklung, die vor allem die Traditionalisten aus dem stationären Business vor neue Herausforderungen stellt: Auch das dritte Quartal in 2016 zeigt, dass die Entwicklung im E-Commerce wieder rasanter verläuft, als viele Experten vorausgesagt haben. Vor allem die großvolumigen Warengruppen gehen jetzt in beschleunigtes Wachstum über und beflügeln dabei erneut die Online-Pure Plays. Der stationäre Handel sollte dieses als Warnsignal sehen, um sich nicht erneut die Butter vom Brot nehmen zu lassen“, kommentierte für den Verband Gerrit Heinemann von der Hochschule Niederrhein (http://tinyurl.com/gm6hfvg).

Und die Entwicklung stoppt hier natürlich nicht. Laut der neuesten Onlinestudie von ARD und ZDF nutzen in Deutschland 58 Millionen Menschen das Internet – was 83,8 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung entspricht. 65 Prozent (45 Mio. Menschen) arbeiten, informieren oder unterhalten sich tagtäglich über das Netz. Nach wie vor ein hohes Wachstum realisiert die mobile Internetnutzung. Zwei Drittel der Menschen gehen via Smartphone und/oder Tablet ins Internet. Bei den 14- bis 29-Jährigen nähert sich die mobile Internetnutzung gar der 100-Prozent-Marke (http://tinyurl.com/hzy4g7s).

Eine andere Entwicklung spielt engagierten Onlinehändlern in die Karten, die schon immer auch das E-Commerce-Versprechen des grenzenlosen oder zumindest grenzüberschreitenden Handelns einlösen wollten. Denn immer mehr Konsumenten entdecken die neue Einkaufsfreiheit hinter der eigenen Landesgrenze. Zwei Drittel der Onlineshopper kaufen bereits beim Nachbarn oder auch direkt in China ein, hat Pitney Bowes herausgefunden (http://tinyurl.com/h7hhd6e).

Die aktuellen Trends, die das Geschäft der näheren Zukunft prägen werden, hat indes der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien unter die Lupe genommen. Wenig überraschend betont auch der Hightech-Verband die Entwicklung hin zur mobilen Internetnutzung und zum Jederzeit-und-immer-Shoppingerlebnis, dem vor allem die junge supermarket-949913_640Kundschaft stark zugetan ist. Im Kommen ist aber auch der Online-Lebensmittelhandel. Amazon, Rewe, Edeka und Kaufland sind die häufig genannten Schwergewichte, die mit der Lieferung von Lebensmitteln experimentieren und dem Feld eine große E-Commerce-Zukunft zutrauen. Immerhin 28 Prozent der Onlineshopper sind schon heute aufgeschlossen und haben entsprechende Angebote in der Vergangenheit bereits genutzt. Dabei wird auch Frischware bestellt. Derweil steht der Sinneswandel bei der Mehrheit der Internetnutzer noch aus. Noch, denn 46 Prozent derjenigen Internetnutzer, die bislang keine Lebensmittel im Netz bestellt haben, spielen immerhin schon mit dem Gedanken (http://tinyurl.com/gkw3g9r).

Ein Geschäft, das allerdings ohne E-Commerce-Shootingstar Zalando auskommen muss. Der Berliner Mode-Riese sieht aber auch im eigenen Markt noch reichlich Wachstumspotential. Zalando-Finanzchef Rubin Ritter gibt ehrgeizige Ziele vor: in den kommenden Jahren soll der Umsatz auf mehr als 20 Milliarden Euro verfünffacht werden. Nicht weniger als 5 Prozent vom europäischen Modemarkt wollen die Berliner erobern. Ein Schritt zum Ziel: das Angebot wird deutlich ausgeweitet. Wo Zalando derzeit noch 150.000 bis 200.000 Artikel im Sortiment hat, sollen es zukünftig fast eine Million sein (http://tinyurl.com/gphdvg5).

Einen ersten Schritt hin zum Marktplatz unternimmt man derweil bei Facebook. Noch hat der Facebook-Marketplace Flohmarkt-Charakter und bietet den mehr als 1,7 Milliarden Mitgliedern eine Plattform zum privaten Handel im kleinen Stil. Doch verfügt Facebook fraglos über die Finanzmittel, die Reichweite und die technischen Fertigkeiten, um auch im E-Commerce das ganz große Rad zu drehen. Bleibt nur die Fragen, ob wo ein Weg auch ein Wille ist (http://tinyurl.com/joh4mfm)?

Vorreiter in einem ebenfalls noch recht jungen Markt ist Rebuy aus Berlin. Im sogenannten Recommerce kauft das Unternehmen gebrauchte Medien und Elektronikgeräte auf, um sie generalüberholt mit Aufpreis weiter zu verkaufen. Ein stetig wachsender Markt, in dem Rebuy zu den führenden Anbietern zählt. 2015 ist das Geschäft um 27 Prozent gewachsen, wurden Umsätze von mehr als 70 Millionen Euro geschrieben. Diese Entwicklung will Chief Sales Officer Wolfgang Röbig natürlich beibehalten, wie er der Internet World verriet (http://tinyurl.com/jhrkh5z). Bewerkstelligen will Röbig das unter anderem mit einer forcierten Internationalisierung sowie neue Produktkategorien. So startechildren-1217246_640te Rebuy erst kürzlich in Frankreich und den Niederlanden, kauft im Elektronikbereich neben Smartphones und Tablets jetzt auch Kopfhörer, Lautsprecher und Smart Watches auf.

Einen anderen Weg zum Ziel schlägt Spielwaren-Spezialist Mytoys ein. In Hamburg wurde unlängst die 15. Filiale eröffnet. Die Otto-Tochter ist in immer mehr Einkaufszentren vertreten und belebt bis dato in Aachen, Berlin-Neukölln, Berlin-Spandau, Hamburg, Kassel, Köln-Chorweiler, Köln-Weiden, Lübeck, Lüdenscheid, Neuss, Nürnberg, Siegen, Stuttgart, Wildau und Worms den Wettbewerb sowie das Geschäft. Entwicklungschancen werden World Mytoys hingegen bei der Cross-Channel-Umsetzung attestiert. Eine Verknüpfung von Onlinekanal und stationären Geschäften findet derzeit nicht statt, birgt aber natürlich erhebliches Potential (http://tinyurl.com/jfaxbs8).

Um eine zukunftstragende Onlinestrategie ist auch Lidl sichtlich bemüht. Der Discounter-Gigant gründet ein Digitallabor, das den Weg ins digitale Business ebnen soll. Im beschaulichen Neckarsulm sind Nerds und Geeks allerdings eine seltene Spezies. Daher gründet Lidl auch in Berlin, dem deutschen Start-up-Epizentrum, um die digitale Avantgarde für sich zu gewinnen. Geld spielt dabei bekanntlich keine Rolle und der Wille zur digitalen Weiterentwicklung ist nun offenbar auch vorhanden. Ein Projekt, das beobachtet werden sollte: http://tinyurl.com/je9vr7g

Wenn ein Handels-Schwergewicht wie Lidl online durchstartet, dann kann es um die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft so schlecht nicht bestellt sein. Und doch bescheinigt TNS Infratest binary-1327495_1280im „Wirtschaftsindex Digital“ den Unternehmen im Land eine schleppende Entwicklung. Erneut belegt Deutschland unter den führenden Industrienationen lediglich den sechsten Platz. Ganz klar vorne die USA, gefolgt von Südkorea und Großbritannien. Beim Stand der wirtschaftlichen Digitalisierung fällt Deutschland aber auch hinter Finnland und Japan zurück (http://tinyurl.com/h59dskv).

Der Amazon-Block im Monatsrückblick wird dieses Mal von Echo eingeläutet. Seit kurzem können sich Amazon.de-Kunden als Echo-Tester bewerben, im November sollen erste Geräte ausgeliefert werden. Noch steckt das Geschäft in den Kinderschuhen, Analysten prophezeien dem Segment aber eine glorreiche Zukunft. Digitale Assistenten wie Echo sollen mittelfristig Milliarden umsetzen. Gartner schätzt, dass der Marktumsatz bis 2020 auf 2,1 Milliarden Dollar ansteigen wird (von derzeit 360 Millionen). Echo könnte also nur Vorbote einer ganzen Reihe vernetzter, intelligenter Assistenzsysteme sein, die uns auf Schritt und Tritt begleiten und versprechen, uns das Leben etwas einfacher zu machen (http://tinyurl.com/z6owdzc).

Natürlich sind diese Prognosen auch anderen Anbietern bekannt. Google etwa will Amazon das Feld nicht kampflos überlassen. Googles Echo hört auf den Namen Google Home und soll noch vor Jahresende auf den Markt kommen. Beim medialen Grundrauschen hat Goolge Home momentan noch Rückstand, dafür haben die Kalifornier aber das Preisargument auf ihrer Seite. Für 129 Dollar wird das Gerät auf dem US-Markt angeboten. Echo kostet 180 Dollar (http://tinyurl.com/jqfd5lo).61st9kwqfcl-_sl1000_

In Sachen Innovation war es das für den vergangenen Monat natürlich noch nicht. Ein viel diskutiertes Thema im Oktober war etwa Amazons neuer Vorstoß ins stationäre Business. Wie vielfach erwartet bilden die ersten Buchläden und Shop-in-Shop-Ansätze in den USA lediglich die Vorhut einer großen Filial-Offensive des Online-Marktführers. Im Heimatmarkt blasen Jeff Bezos und sein Team zum Großangriff. Bis zu 2.000 Supermärkte unter Amazon-Label könnten in den kommenden Jahren eröffnet werden – zum Vergleich: Marktgigant Wal-Mart verfügt über fast 12.000 Filialen (http://tinyurl.com/h6pdh67). Eine Idee, die übrigens auch Amazons Deutschland-Chef Ralf Kleber interessant findet: http://tinyurl.com/he9sjco

Einen neuen Anlauf hat Amazon im Oktober beim Verkauf gebrauchter Elektronik unternommen. Smartphones, Notebooks, Games und die Produkte der Kindle- und Fire-Produktlinien werden in einem eigenen Onlinestore angeboten. „Zertifiziert und generalüberholt von Amazon“ verspricht die Kategorie, die Sparfüchse ansprechen soll (http://tinyurl.com/zazv8br).

Außerdem heißt es auf Amazon.de seit einigen Wochen auch „Dzień dobry“. Neben Deutsch, Englisch und Niederländisch ist Polnisch die inzwischen vierte Sprache, in der Amazon.de die Kundschaft adressiert. Vom Geschäft beim östlichen Nachbarn verspricht sich der Marktführer offenbar einiges. Denn parallel wurde der Mindestbestellwert für den kostenlosen Versand von umgerechnet 49 auf 39 Euro gesenkt (http://tinyurl.com/jy7mnjw).

Längst führend ist Amazon.de aktuellen Schätzungen zufolge im Bereich Mode. Bei zwei Milliarden Euro Jahresumsatz liege Amazon.de noch vor Zalando, heißt es (http://tinyurl.com/zq6ss4d). In neue Geschäftsbereiche vorstoßen will Amazon unter anderem mit neuen Technologien. Mini-Drohnen beispielsweise, wie unlängst patentiert, könnten Nutzern im privaten oder beruflichen Umfeld künftig zur Hand gehen. Die Sicherung von Polizeieinsätzen oder die Suche nach dem geparkten Auto werden als Fallbeispiele für die Nützlichkeit der kleinen Helfer angeführt (http://tinyurl.com/gn2t2wj).

Bereits viel früher zu einem wichtigen Standbein könnten die Pläne Amazons werden, in Europa auch als Internet Service Provider (ISP) aktiv zu werden. Die Überlegungen sind aus Sicht Amazons mehr als schlüssig. Die eigenen Leitungen würden die Lieferung der digitalen Inhalte aus dem wachsenden Amazon-Kosmos sicherstellen – eine Strategie, die noch sehr wichtig werden könnte. Schließlich gerät die viel beschworene Netzneutralität derzeit immer wieder unter Beschuss. Sollten die ISPs irgendwann tatsächlich die Durchsatzrate von Internetinhalten an Gebühren koppeln, hätte derjenige die besseren Karten, der über eigene Kapazitäten verfügt. Im Paket könnte Amazon attraktive Angebote schnüren, in denen Amazon-eigene Inhalte immer Vorfahrt hätten (http://tinyurl.com/h5n4xhp).

Konkret wird es derweil in Westfalen. In Dortmund wird Amazon ein neues Logistikzentrum hochziehen, in dem zu Ende 2017 rund 1.000 Mitarbeiter eine Anstellung finden sollen. 27 Millionen Euro werden investiert, um auch der steigenden Nachfrage seitens der Handelspartner nach Fulfillment by Amazon gerecht zu werden. Mit nach Fertigstellung 45.000 Quadratmetern Fläche wird der neue Standort die zehnte Logistik-Niederlassung Amazons in Deutschland sein (http://tinyurl.com/gowju8q).

dollar-941246_1280Leisten kann sich das der Marktführer problemlos, wie die Geschäftszahlen für das zum 30. September beendete dritte Quartal erneut belegen. Um 29 Prozent kletterte der Umsatz im Dreimonatsreitraum gegenüber Vorjahr. Insgesamt wurden Einnahmen von 32,7 Milliarden US-Dollar verbucht. Dabei wurden 575 Millionen Dollar operativ verdient (Vorjahr: 406 Mio.). Der Nettogewinn erreichte 252 Millionen Dollar, nach lediglich 79 Millionen im Vergleichszeitraum 2015. Und obwohl Amazon.com nun das sechste Quartal in Folge schwarze Zahlen ausweist und somit nachhaltig die eigene Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt hat, wird das Online-Kaufhaus wohl kein Liebling der Analysten mehr. Erneut folgten auf die Veröffentlichung der Zahlen enttäuschte Analystenstimmen, weil höhere Gewinne erwartet wurden. Dabei wird geflissentlich ignoriert, dass Jeff Bezos nicht in Wall-Street-Kategorien denkt und seiner Erfolgsstrategie auch 22 Jahre nach der Gründung treu bleibt. Weiterhin gilt für Bezos und Amazon: Investitionen vor Gewinnen (http://tinyurl.com/hvr6mjy).

Mit offenbaren Gegensätzen beschließen wir den Monatsrückblick. So ist Amazon.de der beliebteste Arbeitgeber im Handel –für Young Professionals. Laut einer Analyse der Lebensmittelzeitung führt Amazon.de die Wertung an, gefolgt von Zalando. Erst auf dem dritten Platz folgt mit dm ein stationärer Riese. Offenkundig haben die Online-Pure-Player den klassischen Vertretern beim Werben um junge Führungskräfte also einiges voraus (http://tinyurl.com/gr2xx68).

Um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen geht es hingegen beim Dauerstreit zwischen Amazon und den Gewerkschaften. Im Oktober wurden aber keine neuen Streiks ausgerufen, sondern stattdessen vor der Europazentrale von Amazon in Luxemburg protestiert. Rund 50 Gewerkschaftsvertreter aus sieben europäischen Staaten nahmen an der Aktion teil (http://tinyurl.com/zazfw3r).

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