Der E-Commerce im November

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Endlich ist Hochsaison! Aus Sicht des Handels – sei es stationär oder online – ist schlechtes oder zumindest kaltes Wetter immer noch besser als der schönste Sonnenschein. Im November ist aber natürlich nicht nur das Thermometer für beste Stimmung im Handel verantwortlich. Eiligen Schrittes geht es gen Weihnachten und bis dahin jagt ein Umsatzhoch das nächste. Generell hat der Online-Handel wenig Grund zu klagen. Während stationär allenthalben Umsätze wegbrechen, hamstert der E-Commerce immer größere Marktanteile. Dass das in den kommenden Jahren auch so weitergeht, davon ist die IFH Köln überzeugt. „Keine Spur von Stagnation“ erkennt die Hochschule (http://tinyurl.com/jf62sej). Nach 47 Milliarden E-Commerce-Euro 2015 soll der Onlineumsatz in diesem Jahr erstmals die 50-Milliarden-Marke knacken – mit weiterhin erheblichem Wachstumspotential in der Zukunft (http://tinyurl.com/hh9xqek).

business-163464_1280Es muss aber nicht immer der perspektivische Blick in weite Ferne sein. Erfolge liegen auch direkt vor der Haustüre. So prognostiziert der Handelsverband Deutschland (HDE) dem Markt ein gutes Weihnachtsgeschäft 2016. Die generell gute Investitionslaune der Konsumenten soll für ein Umsatzplus in den Monaten November und Dezember von 3,9 Prozent auf erstmals zusammen mehr als 90 Milliarden Euro sorgen. Nach den großen Malls und kleinen Fachgeschäften rangiert der Onlinehandel dabei bereits an dritter Stelle der beliebtesten Bezugswege. „Die Verbraucher setzen bei der Suche nach den Weihnachtsgeschenken sowohl auf die Innenstädte als auch auf das Internet. In Zukunft werden wir die immer weiterführende Vermischung von On- und Offline-Händlern erleben“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth (http://tinyurl.com/hfu5x9r).

Ins gleiche Horn stößt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die Nürnberger Kollegen haben ermittelt, dass das Weihnachtsbudget hierzulande 2016 steigt. Geschenke für im Schnitt 280 Euro schafft jeder Deutsche in diesem Jahr an. Somit werden durchschnittlich sechs Euro mehr als noch im Vorjahr für Weihnachtsgeschenke ausgegeben. Am liebsten verschenken die Deutschen dabei übrigens Bücher (39 Prozent). Auch Spielwaren (34 Prozent) und Bekleidung (29 Prozent) werden gerne verschenkt (http://tinyurl.com/jofgueh).

Ebenfalls einen tiefen Blick in die Glaskugel hat Retailmenot geworfen. Das Gutschein-Portal prognostiziert ebenfalls steigende Weihnachtsumsätze und weiß auch, dass in diesem Jahr bereits jeder fünfte Geschenke-Euro online ausgegeben werden wird. Der stationäre Handel soll jedoch Einbußen von 0,7 Prozent verkraften müssen – Zeit für neue Strategien! http://tinyurl.com/htesc5u

network-782707_1280Ein Zukunftstrend, der schon jetzt für steigende Umsätze sorgt, ist das viel beschworene Internet der Dinge. Wenn der Kühlschrank mit dem Herd spricht und die Waschmaschine der Smart Watch meldet, dass das Waschpulver aus ist, dann steht man mitten im vernetzen Heim. Eine Entwicklung, die wohl nicht mehr aufzuhalten ist. McKinsey jedenfalls prognostiziert rosige Zeiten und für den deutschen Markt 23 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2020 (http://tinyurl.com/z3zctxn).

Im Hier und Jetzt sind erst einmal die großen E-Commerce-Feiertage Realität. Die Namen wechseln und längst nicht jeder Journalist ist sicher, wo der Unterschied zwischen Black Friday oder Cyber Monday liegen und wie da jetzt der chinesische Singles Day ins Konzept passt. Für die, die dabei waren, hat sich die Teilnahme indes in der Regel gelohnt. Die Chinesen stecken dabei längst die westlichen Marktwirtschaften in die Tasche. Der Singles Day am 11. November ist seit einigen Jahren der umsatzstärkste E-Commerce-Tag weltweit. So hat Alibaba.com in den ersten fünf Minuten bereits Waren im Wert von einer Milliarden US-Dollar umgesetzt. Nach 24 Stunden waren dann schon Umsätze in Höhe von umgerechnet 17,8 Milliarden Dollar angelaufen – teilte der chinesische Online-Riese werbewirksam mit (http://tinyurl.com/zxn3ow3).

Da schaut man selbst in Seattle neidisch nach Hangzhou, auch wenn die Chinesen natürlich gekonnt Augenwischerei betreiben. Denn natürlich hat nicht Alibaba Waren im Wert von 17,8 Milliarden Euro verkauft, sondern wurden lediglich Waren in diesem Wert von Drittanbietern über die Plattform umgeschlagen. Nichtsdestotrotz ein schöner Erfolg. Der traditionsreiche Black Friday kommt jedenfalls an den Singles Day nicht mehr heran. Vergleichsweise bescheidene drei Milliarden Dollar sollen die US-Bürger in diesem Jahr zum Schnäppchen-Feiertag nach Thanksgiving in den Geschäften gelassen habe. Immerhin: Im M-Commerce soll zum ersten Mal die Marke von einer Milliarde Dollar übersprungen worden sein (http://tinyurl.com/jo5h9tw). In etwa gleich groß war der virtuelle Cyber Monday in den USA. Mit Umsätzen in Höhe von 3,39 Milliarden Dollar hat das digitale Pendant zum traditionell eher stationären Black Friday das Vorbild inzwischen hinter sich gelassen (http://tinyurl.com/j46hekn).

wulingyuan-1529632_1280Hierzulande sind Black Friday und Cyber Monday inzwischen fast schon erschreckend populär. Fast kein Filialist, der nicht mit einer Rabattaktion vertreten gewesen wäre. Vorreiter und Maßstab bleibt aber Amazon. Und der Marktführer erhält längst nicht mehr nur Applaus. War Cyber Monday in den deutschen Anfangsjahren noch ein völlig neues Einkaufserlebnis mit gefühlt und tatsächlich hoher Schnäppchendichte, bemängeln Kritiker inzwischen, dass die Aktionswoche heute mehr einer Resterampe gleicht. Und in der Tat liest sich zunächst wieder sehr gut, was Amazon verspricht. Mit über 10.000 Blitzangeboten sollte die Kundschaft verwöhnt werden (http://tinyurl.com/zpugnwn). Ausgangspunkt der Rabattberechnung war aber immer die unverbindliche Preisempfehlung, die im wettbewerbsintensiven E-Commerce schon unter Normalbedingungen kaum jemals erzielt wird. Statt der angepriesenen bis zu 50 Prozent Preisnachlass belief sich die Ersparnis tatsächlich dann auch auf häufig wenige Euro (http://tinyurl.com/gtcqsow).

Kommen wir zu handfesteren Erfolgsmeldungen. Die Unternehmensgruppe Alibaba hat den Umsatz im dritten Quartal kräftig gesteigert. Um erstaunliche 55 Prozent auf umgerechnet rund 4,58 Milliarden Euro sind die Einnahmen im Dreimonatszeitraum geklettert. Außerdem gelingt die mobile Weiterentwicklung: bei 450 Millionen Mobile-Nutzern haben 23 Millionen Verbraucher mehr als im Vorjahresquartal via Smartphone und Tablet auf die Alibaba-Angebote zugegriffen (http://tinyurl.com/zm6r8e8).

old-691069_1280Digital weiter wachsen will auch ProSiebenSat.1. Schon aus der puren Not heraus, weil On-Demand-TV und Streamingangebote die junge Kundschaft längst von analogen TV-Inhalten entwöhnt haben. In Unterföhring wird die Flucht nach vorn angetreten. Eine Kapitalerhöhung soll 515 Millionen Euro in die Kassen spülen. Mit diesem Geld will man dann weitere Zukäufe im Digitalgeschäft tätigen, um die dringend notwendige Emanzipation vom traditionellen TV-Geschäftsmodell voranzutreiben (http://tinyurl.com/j6p9tno).

Eine ganz ähnliche Strategie, wenn auch mit anderen Beweggründen, fährt die Karstadt-Mutter Signa Retail. Parallel zum stationären Standbein wird ins Onlinebusiness investiert. Dem Sportartikelshop Outfitter wird die Internetstores mit ihren Radsport- und Outdoor-Angeboten zur Seite gestellt (http://tinyurl.com/jgxzluv).

Große Schritte in Richtung E-Commerce hat Ikea in den vergangenen Jahren unternommen. Inzwischen können die Schweden die Früchte ihrer Arbeit ernten. Obwohl noch reichlich Optimierungsbedarf besteht, kann Ikea die treue Kundschaft bereits jetzt zum Online-Einkauf bewegen. E-Commerce-Umsätze von 232,6 Millionen Euro weist der Jahresbericht 2016 aus. Das ist nicht nur ein Plus von 22,7 Prozent im Jahresvergleich, es ist erstmals auch mehr, als Ikea Food mit den Restaurants im Möbelhaus umgesetzt hat (http://tinyurl.com/nokz3s7).

Hoch hinaus will Briten-Händler AO.com. Den Weiße-Ware-Kinderschuhen entwachsen, legten die Einnahmen im halben Jahr zwischen April und September um 22,9 Prozent zu. Während es im britischen Heimatmarkt langsamer voranging (+20,8 Prozent), zogen die Geschäfte auf dem Kontinent um 66,9 Prozent an. Was natürlich auch daran liegt, dass AO.com in Großbritannien bereits eine Marktgröße ist und die Basis schlicht viel größer ist (http://tinyurl.com/hrhwhdc).

Der deutsche Shooting-Star Zalando weist derweil für das dritte Geschäftsquartal ein Umsatzplus von 17,1 Prozent auf 835 Millionen Euro aus. Nach neun Monaten steht Zalando bei rund 2,6 Milliarden Euro, ein Plus von 21,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2015 (http://tinyurl.com/jgaxb2y).

Erste beziehungsweise neue Schritte unternehmen Würth, C&A und Conrad im Onlinegeschäft. Elektronikspezialist Conrad etwa nimmt den Onlinewettbewerb mit einer Versandkosten-Flatrate an. Wer einmalig 14,95 Euro zahlt, erhält ganzjährige alle Bestellungen ab zehn Euro versandkostenfrei. Schon nach drei Bestellungen soll sich das Angebot rechnen (http://tinyurl.com/jhun5zn). Währenddessen bläst Moderiese C&A zur Onlineattacke. Im Rahmen einer Modernisierungsoffensive soll der Onlineumsatz in den kommenden vier Jahren verdreifacht werden, um Rückgänge im stationären Geschäft aufzufangen (http://tinyurl.com/gtckg46). Mit einem gänzlich neuen Angebot will die Würth-Gruppe durchstarten. Mit Wucato.de kommt der Konzern Amazon Business zuvor und bündelt sein Angebot für Handwerks- und Industriebetriebe auf einer modernen B2B-Online-Plattform (http://tinyurl.com/j2y8shs).

football-257489_1280Ouvertüre für die einen, Schlusssatz bei anderen: Für mehr Popularität in Europa und weltweit greift Rakuten tief in die Tasche. Ab Sommer 2017 läuft die japanische E-Commerce-Plattform als Hauptsponsor auf der Brust des FC Barcelona auf. Für die Trikotwerbung zahlt Rakuten offiziellen Informationen zufolge 55 Millionen Euro im Jahr – also nicht wirklich ein Schnäppchen (http://tinyurl.com/hw9ht9m). Weiter geht es auch für kurz-mal-weg.de. Das Reiseportal ist die erste Marke aus dem breitgestreuten Unister-Universum, das nach der Insolvenz einen neuen Eigentümer gefunden hat. Fit Reisen kauft die Seite für einen nicht genannten Betrag aus der Insolvenzmasse (http://tinyurl.com/jr3mxq6). Kein Happy End könnte das Unister-Drama für drei ehemalige Manager bereithalten, die sich vor dem Landgericht Leipzig unter anderem mit dem Vorwurf der Steuerhinterziehung und des gewerbs- wie bandenmäßigen Computerbetrugs auseinandersetzen müssen. Der Prozess soll Anfang 2017 beginnen (http://tinyurl.com/zotf4fz).

Kommen wir also zum Amazon-Block im Monatsrückblick. Die Berichterstattung über den Marktführer ist derart umfangreich, dass eine gesonderte Betrachtung sinnvoll ist.

Einen kleinen Schock mussten treue Amazon-Kunde zum Monatsstart verkraften: Zu Februar 2017 wird der Jahresbeitrag für die Prime-Mitgliedschaft von 49 auf 69 Euro angehoben. Es ist die zweite Preiserhöhung in nur drei Jahren und natürlich auch ein Wagnis. In der Preispsychologie ist die 50-Euro-Marke durchaus kritisch. Auch kaufen Prime-Kunden mehr bei Amazon ein, weshalb also die treuesten der Treuen verschrecken? In München und Seattle sieht man das allerdings ganz entspannt. Nicht nur wurden die Prime-Services in den vergangenen Jahren erheblich ausgeweitet, auch wird wohl erwartet, die Anschaffungsneigung der Prime-Kunden noch mehr anzustacheln. Schließlich soll sich der Jahresbetrag auch lohnen (http://tinyurl.com/z7peccf). Neu ist auch die Option, Prime monatlich buchen zu können. 8,99 Euro werden für vier Wochen Prime-Service dann fällig (http://tinyurl.com/jemg2ty).

Somit setzt Amazon hierzulande um, was in den USA längst von der Prime-Kundschaft akzeptiert ist. Und auch die Konsequenzen sind schon durchexerziert: Denn obwohl US-Prime-Kunden schon 99 Dollar im Jahr berappen müssen, tut das der Attraktivität keinen Abbruch. Um 22 Prozent soll die Zahl der Prime-Mitglieder im Amazon-Heimatmarkt zuletzt gestiegen sein. Nach rund 40 Millionen US-Prime-Kunden im Herbst 2015 auf nun fast 50 Millionen Abonnenten (http://tinyurl.com/zdnzf4c). Die nächsten Schritte werden parallel vorbereitet. Zunächst soll das Streaming-Angebot Amazon Prime Video global ausgerollt werden. Mit Eigenproduktionen wie „The Grand Tour“ wäre der Anbieter dann in zahlreichen Ländern digital vertreten, in denen Amazon noch nicht als Händler auftritt. In 200 Ländern weltweit soll Prime Video noch in diesem Jahr verfügbar sein (http://tinyurl.com/j977cpo).

In den Kernmärkten wird der nächste Prime-Angriff wohl Sportrechte beinhalten. Die Radiorechte an der deutschen Fußball-Bundesliga hat sich Amazon ab der kommenden Saison schon gesichert. Schon in der nächsten Verhandlungsrunde könnte Amazon dann auch in den Poker um die TV-Rechte einsteigen. Bedenkt man die Kapitalkraft von Amazon sowie die Anziehungskraft der Fußball-Bundesliga hierzulande, können dem Bezahlsender Sky turbulente Zeiten ins Haus stehen (http://tinyurl.com/gu35494) – die nächste Preiserhöhung bei Prime wäre damit aber sicherlich auch schon ausgemacht. So malen Pessimisten schon das Bild einer Zukunft an die Wand, in der das Prime-Abonnement das gesamte Konsumbudget der Kunden umfasst und sämtliche Bedürfnisse von Amazon bedient werden – Jeff Bezos gefällt das.

stars-1128772_1280Vorerst werden allerdings andere Baustellen bearbeitet. Seit kurzem geht Amazon gegen „anreizbasierte Bewertungen“ vor. Gemeint sind Kundenbewertungen, die auf Basis von Produktmustern oder gegen Rabatte geleistete wurden. Bislang stellte das kein Problem dar und wurde von zahlreichen Anbietern intensiv genutzt. Weil aber Amazon vermutet, dass entsprechende Bewertungen zulasten des Konsumenten eher ins Positive tendieren, wurde diese Bewertungsmöglichkeit nun untersagt (http://tinyurl.com/jl8ul22). Die Ankündigung wurde schnell in die Tat umgesetzt (http://tinyurl.com/hhmkapo) und die Daumenschrauben wurden weiter angezogen (http://tinyurl.com/zrzjpq2).

Aktiv werden will der Marktführer zudem bei den Fake-Shops. In jüngerer Vergangenheit mehrten sich die Berichte über Betrugsversuche auf dem Marketplace. Des Themas nimmt sich nun ein Spezialistenteam an (http://tinyurl.com/zko4sct). Rechtlich vorgegangen wird außerdem gegen Marketplace-Händler, die Plagiate und Fälschungen über die Plattform vertreiben (http://tinyurl.com/hxuyh6k).

Ein wichtiges Standbein sind die Eigenmarken, mit denen Amazon in immer mehr erfolgreiche Produktkategorien vordringt. Im Bereich Batterien belaufe sich der Marktanteil der Amazon-Eigenmarke Basics in den Top-10 bereits auf ein Drittel (http://tinyurl.com/hky5lqd). Derweil geht Amazon das Abenteuer Australien jetzt wirklich an. Mit seinem 24 Millionen Einwohnern und einem Einzelhandelsumsatz von umgerechnet 210 Milliarden Euro im Jahr ist Down Under ein Markt, der viel zu lang stiefmütterlich behandelt worden ist. 2017 will Amazon in Australien durchstarten und im Land selbst aktiv werden, statt nur von den USA aus auf den fünften Kontinent zu liefern (http://tinyurl.com/hk8j7xw).

Deutlich kürzer ist der Lieferweg von Amazon.de in die Türkei. Seit kurzem empfängt die deutsche Niederlassung türkische Nutzer mit einem herzlichen „Merhaba“. Dass damit nicht nur die türkischsprachige Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz adressiert wird, zeigt ein wichtiger Serviceaspekt: Bereits ab einem Bestellwert von 49 Euro erhalten Kunden in Istanbul oder Ankara ihre Lieferung versandkostenfrei (http://tinyurl.com/np33nmo).

In Deutschland wird derweil die Logistikleistung weiter ausgebaut. In Frankenthal in der Pfalz entsteht ein neues Logistikzentrum. 50.000 Quadratmeter, 80 Millionen Euro Investitionssumme und mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze – so die wichtigsten Eckdaten (http://tinyurl.com/gq3bg2t).

In ein neues Warensegment stößt Amazon zusammen mit Fiat Chrysler vor. In Italien lassen die Partner als Testballon den Online-Autokauf via Amazon steigen. Aus drei Modellen – dem Fiat 500, dem Panda sowie dem 500L – kann die italienische Kundschaft wählen. Mit Rabatten soll das neue Angebot den Kunden Schmackhaft gemacht werden. Bestehende Promotions könnten im Onlineangebot um nochmals bis zu 33 Prozent verbessert werden, heißt es. Per Paketpost soll der Neuwagen übrigens nicht ausgeliefert werden. Stattdessen wird ein Crosschannel-Konzept umgesetzt, bei dem auf den Onlinekauf ein Beratungsgespräch beim örtlichen Fiathändler folgt, bei dem der neue Wagen in der Regel binnen zwei Wochen nach dem Onlinekauf auf dem Hof stehen soll (http://tinyurl.com/zqmctgx).

 

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