Der E-Commerce im Januar

Neues Jahr, neues Glück, dachte sich im Januar nicht nur Hitmeister-Mutter real,-. Nach der Übernahme im März 2016 wird in Köln Tabula rasa gemacht. Ab Mitte Februar ist der Name Hitmeister nach nicht ganz zehn Jahren am Markt Geschichte. Zum 15. Februar werden die bislang getrennten Onlineangebote von Hitmeister und real unter real.de verschmolzen. Das Konzept als Marktplatz, auf dem zahlreiche verschiedene Anbieter um Kundschaft buhlen, bleibt erhalten, der Name Hitmeister aber wird verschwinden. Real,- versucht also, das Beste aus beiden Welten in einem Angebot zusammenzufassen – die eigene Markenstärke mit der hohen Digitalkompetenz der Kölner zu kombinieren (http://tinyurl.com/gpljgsq).

Und eine höhere Digitalkompetenz ist 40 Kilometer rheinabwärts in der real-Zentrale in Düsseldorf bitter nötig. Im wichtigen Weihnachtsgeschäfte hat real,- Federn gelassen. Unter anderem weil Märkte geschlossen wurden, ist der Dreimonatsumsatz zu Ende Dezember 2016 um rund vier Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gesunken. Zur Trendwende soll auch ein stärkeres Onlinegeschäft beitragen (http://tinyurl.com/jjlogpr).

Um es in den elitären Club der weltgrößten Händler zu schaffen, muss sich real,- aber noch kräftig strecken. Mindestens 79 Milliarden US-Dollar Retailumsatz musste 2015 schreiben, wer von der Unternehmensberatung Deloitte in die Liste der zehn größten Händler weltweit aufgenommen werden wollte. Erstmals hat dies nun Amazon geschafft. In der neuesten Auswertung geht es für den E-Commerce-Marktführer zwei Positionen nach oben und somit erstmals in die Top Ten. Höchster Aufsteiger des Jahres ist Amazon mit diesem Ergebnis indes nicht. Einen noch größeren Sprung machte die Apothekenkette Walgreens, die beim Umsatz um 13 Milliarden Dollar zulegen konnte und im Ranking fünf Plätze gutgemacht hat. Als größter Handelskonzern aus Deutschland belegt die Schwarz Unternehmenstreuhand KG (Lidl, Kaufland) den vierten Platz, die von Aldi Nord und Aldi Süd gemeinschaftlich geführte Aldi Einkauf GmbH liegt auf dem achten Platz. Nicht länger zum Zehnerclub gehört übrigens die gute alte Metro (http://tinyurl.com/jzl4e65).

Nach Markenwert statt nach Umsatz hat Kantar Retail die größten Einzelhändler des Planeten vermessen. Und in dieser Wertung liegt Amazon tatsächlich auf dem ersten Platz. Kantar Retail gibt den Markenwert Amazons mit annähernd 100 Milliarden Dollar an. Der Abstand zum Wettbewerb ist immens. Die an zweiter Position liegende Alibaba Group kommt auf einen Markenwert von fast 50 Milliarden Dollar. Ebenfalls auf dem Treppchen steht die US-Baumarktkette The Home Depot mit 36,4 Milliarden Dollar Markenwert. Aus Deutschland tragen sich erneut Aldi und Lidl unter die global führenden Handelsmarken ein. Allerdings unter umgekehrten Vorzeichen. Liegt beim Umsatz die Schwarz Holding vor Aldi, ist es beim Markenwert andersherum. Discounter-Pionier Aldi belegt mit zwölf Milliarden Dollar Markenwert den achten Rang. Lidl wird mit 6,8 Milliarden Dollar bewertet und rangiert auf dem 19. Platz (http://tinyurl.com/z2dac8o).

Dem deutschen Konsumenten auf den Mund geschaut hat Sasserath Munzinger Plus. Gefragt wurden die Deutschen nach dem Vertrauen in verschiedene Marken. Ein Imagewert, der viel darüber aussagt, wo und was gekauft wird. Den höchsten Wert erzielte die deutsche Traditionsmarke Miele. Es folgen Vorjahressieger dm, Nivea, Leibniz, Haribo, Rossmann, Bosch, Tchibo und Edeka. Von 69 Marken wurden allerdings 43 schlechter als im Vorjahr bewertet (http://tinyurl.com/zv9lyvo).

Die Kundenmeinung – auch und gerade im E-Commerce – sollte also nicht unterschätzt werden. Im Onlinehandel ist sie laut Hightech-Verband Bitkom die wichtigste Kaufhilfe. Der Verband ließ 1.114 Online-Käufer ab 14 Jahren befragen, die Ergebnisse sind repräsentativ. 65 Prozent der Konsumenten greifen demnach in der Entscheidungsfindung auf Kundenbewertungen zurück. Weniger Bedeutung in der Entscheidungsfindung haben Preissuchmaschinen mit 51 Prozent sowie Gespräche mit Freunden und Kollegen (50 Prozent). „Mit transparenten Bewertungen auf ihrer Homepage können Online-Shops ihren Kunden wichtige Kaufhilfen bieten und gleichzeitig das Vertrauen potenzieller Neukunden gewinnen und sich von anderen Online-Händlern positiv absetzen.“ Vier von zehn Online-Käufern (39 Prozent) haben weniger Vertrauen in Angebote oder Produkte, zu denen es keine Produktbewertungen gibt. Ebenso viele (38 Prozent) geben an, dass die Rezensionen anderer Käufer in der Regel ihrer persönlichen Einschätzung des gekauften Produkts entsprechen. Und 45 Prozent schreiben laut der Umfrage selbst Online-Bewertungen zu Waren oder Dienstleistungen (http://tinyurl.com/zl2j3cc).

Gerade auch im Weihnachtsgeschäft dürften Kundenbewertungen Kaufentscheidungen maßgeblich beeinflusst haben. Insgesamt jedenfalls fällt die US-Bilanz positiv aus. Laut U.S. Commerce Department liegt ein exzellentes viertes Quartal hinter den E-Commerce-Anbietern. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Dreimonatsumsatz Oktober bis Dezember 2016 um 12,8 Prozent auf mehr als 145 Milliarden Dollar angewachsen. Noch besser hat der Onlinehandel im Dezember abgeschnitten. Bei 48,97 Milliarden Dollar Monatsumsatz beläuft sich das Umsatzplus gegenüber Vorjahr auf 13,2 Prozent (http://tinyurl.com/hk8gvfc).

Und wie schon in den Monaten zuvor war es maßgeblich der M-Commerce, der das Wachstum angetrieben hat. Laut Internet Retailer ist die Conversion Rate bei mobilen Zugriffen im zurückliegenden Weihnachtsgeschäft von 1,15 im Vorjahr auf nun 1,45 Prozent gestiegen. Was sich zunächst nach wenig anhört, bedeutet immerhin ein Plus von 26 Prozent. Auch ist der Anteil des M-Commerce am digitalen Handel im Jahresvergleich von unter 30 auf 31,3 Prozent angestiegen (http://tinyurl.com/zgjdoef).

Inwieweit inzwischen auch Möbel und Wohnaccessoires via Smartphone und Tablet geordert werden, bleibt offen. Der Trend zum Online-Möbelkauf hält jedenfalls an. 2016 erwirtschaftete die Branche schon 2,3 Milliarden Euro im Netz. Dies entspricht sieben Prozent des Gesamtumsatzes. Der Bereich wächst überdurchschnittlich. Zudem lobt der Handelsverband Möbel und Küchen, dass sich mehr und mehr der großen Händler mit durchdachten Multichannel-Lösungen offensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzen (http://tinyurl.com/zvpoyz2).

Möbel sind aber nicht der einzige Warenbereich, der 2016 vom Onlinewachstum profitierte. Während die Führung schnell entschieden ist, umfasst der Longtail der Zugriffszahlen im deutschen E-Commerce eine lange Liste verschiedenster Anbietern. Darunter illustre Namen wie mediamarkt.de, zalando.de, lidl.de oder auch tchibo.de. Wer in der Onlinereichweite Boden gutmachen konnte, wer verloren hat: http://tinyurl.com/zcvnxu5.

Über ein mehr als ordentliches viertes Quartal freut man sich bei Zalando. Der Mode-Senkrechtstarter aus der Hauptstadt hat im Dreimonatszeitraum Oktober bis November mehr als eine Milliarde Euro Umsatz geschrieben. Bis zu 104 Millionen Euro bereinigtes Ebit werden erwartet. Für das Gesamtjahr 2016 soll der Umsatz 3,6 Milliarden Euro erreicht haben (http://tinyurl.com/jnzfgsw).

Auch Marktgrößen wie Zalando kommt zugute, dass die Konsumenten die neue digitale Shoppingwelt inzwischen alltäglich nutzen. Über 100 Milliarden Euro sollen die deutschen Konsumenten so im vergangenen Jahr im E-Commerce ausgegeben haben. Die Zahl umfasst den privaten Konsum, lässt das B2B-Geschäft aber außen vor. Wie t3n berichtet, hätte der E-Commerce somit im vergangenen Jahr bereits mehr als 20 Prozent des gesamten deutschen Einzelhandelsumsatzes ausgemacht. Gemeinsam mit dem Handelsverband Deutschland beziffert das Statistische Bundesamt das deutsche Retail-Umsatzvolumen im Jahr 2016 nämlich auf 486 Milliarden Euro (http://tinyurl.com/gua9qaz).

Stimmen die Zahlen, dann wäre der britische E-Commerce dem deutschen übrigens weit voraus. Der britische E-Commerce-Verband Interactive Media in Retail Group meldet einen Jahresbranchenumsatz von 133 Milliarden Pfund für das Jahr 2016. Nach aktuellen Kursen umgerechnet würde dies bedeuten, dass die britischen Konsumenten im vergangenen Jahr mehr als 155 Milliarden Euro für E-Commerce-Angebote ausgegeben haben. Verbandsangaben zufolge ist der Markt im Jahresvergleich um 16 Prozent gewachsen. Wichtigster Wachstumstreiber war demnach der M-Commerce via Smartphone und Tablet (http://tinyurl.com/jtvquqm).

Der digitale Umbruch hat inzwischen auch die Automobilbranche erfasst. An gleich zwei Fronten müssen sich die Hersteller der Konkurrenz erwehren. Neben dem elektronischen Antrieb, in dem US-Hersteller Tesla die Toyotas, VWs und BMWs dieser Welt vor sich hertreibt, gilt es auch in Sachen Vernetzung Schritt zu halten. Während beim E-Auto noch immer viele Fragen unbeantwortet sind, lässt sich mit der Digitalisierung des Fahrerlebnisses bereits gutes Geld verdienen. Daimler etwa erwartet in den kommenden Jahren Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe durch digitale Dienste. Schon heute erlösen die Stuttgarter mit Angeboten wie „Mercedes me“ siebenstellige Umsätze (http://tinyurl.com/zlm2kco).

Bei Media Markt in Ingolstadt kopiert man das Konzept Otto now. Wie die Hamburger will auch Media Markt Elektronikartikel vermieten statt verkaufen. Als Partner haben sich die Roten das Berliner Start-up Grover an Bord geholt. In einem ersten Test werden zunächst 500 Produkte angeboten (http://tinyurl.com/gpdruog).

Digital durchstarten will aber auch Aldi. Seit Mitte Dezember verkaufen Aldi Süd und Aldi Nord gemeinsam mit Medion über den Aldi Talk Mobilfunkshop auch Smartphones, Tablets und Zubehör. Ungewöhnlich daran ist die kooperative Herangehensweise der beiden Aldi-Gesellschaften, die ansonsten eine weitgehende Unabhängigkeit wahren. Laut Wirtschaftswoche ein klares Indiz für die hohe strategische Bedeutung der ersten E-Commerce-Gehversuche der Discounter-Riesen (http://tinyurl.com/he4vlfy).

Nicht alles im Digital ist neu und Erfahrungen mit Retouren hat Aldi seit Jahrzehnten. Im E-Commerce gewinnt die Problematik – Fernabgabegesetz sei Dank – aber nochmals an Schärfe. Rund ein Drittel der retournierten Ware ist nicht mehr in idealem Zustand, muss aufbereitet oder als B-Ware verbilligt abgegeben werden, hat der Bitkom ermittelt. Der Verlust für die Branche soll sich alljährlich auf einen dreistelligen Millionenbetrag summieren. Besonders stark soll der Modebereich betroffen sein, in dem im Schnitt jede zweite Bestellung zurückgeschickt wird (http://tinyurl.com/j5qu5d5). Über das gesamte Angebot ist die Lage weniger drastisch. Weil aber noch immer viele Sendungen retour gehen, ist das Problem nicht kleinzureden. Rund die Hälfte der deutschen Verbraucher sendet jedes zehnte Paket wieder zurück an den Absender. Aber: Nur ein Prozent der Online-Shopper schickt jedes zweite bestellte Produkt zurück. Am höchsten ist die Retourenquote übrigens in der Altersklasse 14 bis 29 Jahre (http://tinyurl.com/h3a5b72).

Neuigkeiten aus dem Hause Unister: Ein weiterer Konzernteile hat einen Abnehmer gefunden. Noch Ende Dezember schlug die Solute GmbH (billiger.de) zu. Neu im Markenportfolio der Karlsruher ist seither Shopping.de. Im Rahmen eines Asset-Deals wird Shopping.de komplett aus dem Unister-Verbund herausgelöst. Solute übernimmt Domain und Technik, Markenrechte sowie die Belegschaft. Als Geschäftsführer bleibt Matthias Folk an Bord und auch das Lager in Leipzig soll weiterhin genutzt werden (http://tinyurl.com/hz4qlfz).

Im digitalen B2B-Handel zieht das Tempo derweil spürbar an. Nach dem Start von Amazon Business will Oro Inc. weiteren Anbietern den Weg in dieses lukrative Marktsegment ebnen. Als erste Open-Source-E-Commerce-Plattform speziell für den B2B-Handel wurde OroCommerce gelauncht. Im E-Commerce kennt sich der Anbieter aus. Hinter Oro Inc. steht niemand geringerer als Yoav Kutner, Mitgründer und ehemaliger CTO von Magento (http://tinyurl.com/gvakesx).

Inzwischen wird so gut wie alles online gehandelt. Trendbranchen wie Möbel, Baumarkt oder auch der B2B-Handel erweitern die Grenzen des internationalen E-Commerce fortlaufend. Nachfrage und Investitionsbereitschaft fallen mitunter aber sehr unterschiedlich aus. Besonders spendierfreudig sind die Konsumenten hierzulande etwa, wenn der nächste Urlaub gebucht werden soll. Mit einem Warenkorbwert von durchschnittlich 564,03 Euro übertrumpft der Bereich Reise und Freizeit alle anderen E-Commerce-Angebot locker. Nur in Dänemark und Schweden geben die E-Commerce-Nutzer mehr Geld für die Reisebuchung aus (http://tinyurl.com/zjgdmp6).

Aber natürlich war auch im Januar nicht alles eitel Sonnenschein. Nicht ganz überraschend schlitterte Auctionata gleich zum Jahresstart in die Insolvenz. Weil eine Finanzierung nicht rechtzeitig zustande gekommen war, ist den Berlinern das Geld ausgegangen. Laut Unternehmenschef Thomas Hesse wird im vorläufigen Insolvenzverfahren die Sanierung des 2012 gegründeten Start-ups angestrebt (http://tinyurl.com/h33ewb7).

Keine Zukunft mehr hat Procato. Ende Februar soll spätestens der Vorhang fallen. Die B2B-Plattform, die eine Brücke zwischen Werkzeugherstellern und Fachhandel schlagen sollte, wird nach nur rund anderthalb Jahren vom Netz genommen. Unternehmensangaben zufolge konnten zu wenige Hersteller von dem Konzept überzeugt werden. Auch auf Seiten des Handels stieß Procato auf zu geringe Gegenliebe. Gänzlich vergebens waren die Anstrengungen zum Glück aber nicht. Die Erfahrungen sollen genutzt werden, um dem Fachhandel auch künftig im E-Commerce tatkräftig zu unterstützen (http://tinyurl.com/h4f8k2l).

Dabei wird die Unternehmensgründung in Deutschland nicht einfacher. Vor allem im Vergleich zum angloamerikanischen Raum hinkt die Entwicklung in der Industrienation Deutschland nach wie vor hinterher. Die alarmierende Botschaft: Im Jahr 2016 haben deutsche Internet-Start-ups weniger Risikokapital als im Jahr zuvor erhalten, so die Unternehmensberatung Ernst & Young. Besonders drastisch war die Entwicklung bei jungen E-Commerce-Unternehmen. Wurde die Branche 2015 mit noch 1,6 Milliarden Euro beim Flüggewerden unterstützt, waren es 2016 nur noch 422 Millionen Euro. Auch bei den FinTechs war die Entwicklung negativ. Nach 610 Millionen Euro 2015 wurden im vergangenen Jahr nur noch 413 Millionen Euro investiert (http://tinyurl.com/zl58ldy).

Noch vor der Amtseinführung von Donald Trump meldete sich Amazon mit einer Nachricht zu Wort, die so ganz auf Linie des neuen US-Präsidenten liegen dürfte. Bis Mitte 2018 will der E-Commerce-Marktführer in den USA mehr als 100.000 neue Jobs schaffen. Eingestellt werden sollen nicht nur Logistikmitarbeiter, sondern auch Entwickler und Ingenieure (http://tinyurl.com/hh9jeay). Anzunehmen, dies sei allein eine Geste des guten Willens gegenüber dem Weißen Haus, wäre töricht. Vielmehr ist es das starke Wachstum im Heimatmarkt, dass das Jobwunder von Seattle befeuert (http://tinyurl.com/zebnb3n).

Beispiel Fulfillment by Amazon: Im Jahr 2016 hat Amazon zwei Milliarden Produkte von FBA-Partnern versendet. Im Weihnachtsgeschäft 2016 lag die Nachfrage bei den FBA-Partnern nochmals um 50 Prozent über dem Vorjahrswert (http://tinyurl.com/zwn8fov). Ein lohnendes Geschäft also für beide Seiten. Die Zahl der Marketplace-Händler kann sich jedenfalls sehen lassen. Mehr als 81.000 Händler waren so in der zweiten Dezemberwoche auf dem Marktplatz von Amazon.co.uk aktiv. In Deutschland waren es immerhin noch mehr als 72.000. In Frankreich, Italien und Spanien scheint die Konkurrenzsituation hingegen beinahe noch entspannt: http://tinyurl.com/zv7rw3y.

Der jüngste Erfolgsfaktor im Geschäft von Amazon hört auf den Namen Alexa. Die aktuelle Marktforschung spricht von über acht Millionen Echo-Geräten in US-Haushalten. Ganze 82 Prozent der Amazon-Kunden haben demnach schon einmal von Echo und Alexa gehört (http://tinyurl.com/gqcpp87). Und die Consumer Electronics Show 2017, die im Januar in Las Vegas über die Bühne gegangen ist, lässt Großes erwarten. Die Sprachsteuerung soll demnach schon bald in vielen Lebensbereichen Einzug halten und immer mehr Haushaltsgeräte vernetzen (http://tinyurl.com/jdbmupv).

Das nächste große Ding steht schon in den Startlöchern. Noch 2017 sollen erste TV-Geräte mit Amazon-Label erhältlich sein. Als Kooperationspartner werden die chinesischen Hersteller Seiki, Westinghouse und Element Electronic genannt. Eigene TV-Geräte wären natürlich eine sinnvolle Weiterentwicklung der Fire-Produktreihe. Auch könnte Amazon mit den Geräten dem immer wieder kolportierten Apple-TV zuvorkommen, der lang erwartet, bislang noch nicht bestätigt ist (http://tinyurl.com/jcqbgy2).

Kommen wird aber auch die Amazon-Kreditkarte. Prime-Kunden soll die Nutzung mit einem fünf Prozent Rabatt bei Amazon-Bestellungen schmackhaft gemacht werden. Kartenpartner Visa stellt eine hohe Akzeptanz der neuen Karte sicher (http://tinyurl.com/hzm4xk6).

Zum Monatsende sorgte dann noch eine Amazon-Meldung für Gesprächsstoff. So setzt Amazon in den Kategorien Beauty und Drogerie Vertriebsbeschränkungen durch. 50 Marken und fünf Marktplätze sind betroffen. Wer künftig etwa Produkte von Boss oder Chanel verkaufen möchte, muss sich zunächst autorisieren (http://tinyurl.com/zo2jpzd) Die Entscheidung trägt offenbar Befürchtungen der Hersteller Rechnung, dass über Amazon nicht nur Originalware sowie auch Grauimporte angeboten werden. Das Preisniveau im Bereich Düfte lag zuletzt auf Amazon jedenfalls weit unterhalb dessen, was der Konsument aus Parfümieren und Drogerien gewohnt ist (http://tinyurl.com/h8yrtqb).

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