AMS-Investitionen steigen kräftig

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Werbung auf Amazon ist in, Werbung auf Amazon funktioniert. Allerdings steigt mit wachsender Attraktivität auch der Wettbewerbsdruck, weil immer mehr Hersteller und Händler immer mehr Geld für Werbeschaltungen auf Amazon ausgeben. Die Amazon Marketing Services (AMS) sind längst ein Milliardengeschäft, das stark wächst. Aktuelle Zahlen belegen, dass die Investitionen in Sponsored Products und Headline Search Ads  im vierten Quartal 2017 erneut sprunghaft angestiegen sind. Product Display Ads haben hingegen an Schwung verloren.

Laut einer Analyse der Performance-Marketing-Spezialisten von Merkle Inc. sind die Ausgaben für Sponsored-Products-Anzeigen zwischen Oktober und Dezember vergangenen Jahres im Vergleich zum Vorquartal um 64 Prozent angestiegen. Bei Headline Search Ads betrug das Wachstum gar 75 Prozent. Das satte Plus bei Headline Search Ads dürfte nicht allein mit dem Weihnachtsgeschäft und dem generellen Wachstumstrend bei AMS zu tun haben, sondern auch damit zusammenhängen, dass Seller seit wenigen Monaten Headline Search Ads schalten dürfen. Einbußen verzeichnete die Untersuchung hingegen bei den Product Display Ads. Hier sind die Investitionen um 29 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurückgegangen.

Der Schwerpunkt verlagerte sich dabei weiter in Richtung Sponsored Products. Das beliebteste AMS-Format war im vierten Quartal für 85 Prozent der AMS-Investitionen verantwortlich. Im Vorquartal waren es noch 80 Prozent. Der Anteil der Headline Search Ads stieg von zehn auf elf Prozent, während Product Display Ads vier Prozentpunkte verloren haben und nur noch für vier Prozent der AMS-Ausgaben stehen.

Dabei erreichen Sponsored-Products-Anzeigen die höchsten Verkäufe pro Klick, waren also besonders effektiv. Im Vergleich dazu lag der Sales-per-Click-Faktor bei Headline Search Ads um 12 Prozent niedriger. Mit diesem Ergebnis ist die Effektivität von Headline Search Ads  jedoch deutlich gestiegen, nachdem im Vorquartal ein um 29 Prozen niedrigerer Sales-per-Click-Wert gemessen worden war. Deutlich mehr Überzeugungsarbeit müssen Product Display Ads leisten, die einen im Vergleich um 72 Prozent schwächeren Sales-per-Click-Faktor haben.

Nichtsdestotrotz lohnen sich auch Investitionen in die anderen Formate. So erzielten Headline Search Ads laut der Untersuchung eine im Vergleich zu Sponsored Products um den Faktor fünf  höchere Click-Through-Rate .

Wie Sie die verschiedenen AMS-Formate richtig einsetzen und welche Möglichkeiten die Amazon Marketing Services für Händler und Hersteller bieten, beleuchtet unsere neue Artikelserie „Richtig arbeiten mit AMS„.

Die zitierten Daten stammen aus dem „Digital Marketing Report Q4„, der kostenlos heruntergeladen werden kann. Der neue Report für das 4. Quartal soll in Kürze veröffentlicht werden.